Studieren mit dem iPad

Studieren mit dem iPad

Wer sich in deutschen Universitäten umschaut, sieht neben bunten Turnschuhen vor allem eines: Laptops, und nicht selten weiße. Ein Studium ohne Laptop erscheint aus dieser Perspektive zumindest unvorteilhaft. Ich freue mich, dass ich in Torsten Dobe einen Nerd gefunden habe, der das Experiment wagt, sein Studium gänzlich ohne Laptop zu bestreiten und über seine bisherigen Erfahrungen berichtet. 

Torsten, was studierst du eigentlich?

Ich studiere Lehramt in den Richtungen Geschichte und ökonomische Bildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Zusätzlich arbeite ich an der Uni als administrativer Mitarbeiter im Gasthörstudium. Ich bin zuständig für die Immatrikulationsangelegenheiten der älteren Gasthörer und erstelle das Kursprogramm. 

Wieso hast du dich entschieden, dein Studium ohne Laptop zu bestreiten?

Die Entscheidung zum iPad kam daher, weil ich mein altes schwarzes Macbook zunehmend als lästig empfunden habe. Es war schwer, laut und für die Aufgaben, die bei mir anfallen, nicht leistungsstark genug. Mir war daher schon länger klar, dass ich zu Hause einen leistungsstarken Rechner mit großem Bildschirm und für unterwegs eine noch mobilere Lösung haben will. 
Ich habe also bei Facebook gepostet, dass ich das Macbook loswerden möchte und habe noch 500 Euro dafür bekommen. Das war drei Tage vor dem Start des iPad 2. Also habe ich mich direkt in die Schlange gestellt. Seitdem bin ich mit dem iPad in der Uni unterwegs. 

Wie sieht dein Equipment denn nun genau aus?

Zu Hause habe ich einen 21,5″ iMac, der als fester Arbeitsplatz dient und an dem ich alle längeren Textarbeiten verfasse. Unterwegs und in der Uni ist mein Setup sehr überschaubar. Ich habe mein iPad, mit dem ich in der Uni allerdings ein ziemlicher Exot bin. Ich habe an der ganzen Uni Oldenburg bisher nur zwei weitere iPads gesehen. Daneben habe ich mein inzwischen ziemlich in die Jahre gekommenes iPhone 3GS dabei, sowie meinen Kalender. Den Kalender nutze ich nicht nur, um schnell Sachen aufzuschreiben sondern auch, um die alten Leute nicht zu verwirren. 

Was heißt das?

In Gesprächen mit Professoren zum Beispiel nehme ich anstelle des iPads lieber einen schlichten klassischen Kalender zur Hand, um das Gespräch auf der thematischen Ebene zu halten und nicht auf die Technik zu sprechen zu kommen.

Auf das Gerät kommst du sicher öfter zu sprechen, oder?

Oh ja! Viele sind von dem Gerät begeistert, glauben aber, dass man damit nur Gelegenheitsaufgaben erledigen oder Spiele spielen kann. Dass man mit dem iPad auch arbeiten kann, verstehen viele zuerst nicht. Auch dass man auf der Tastatur richtig schnell und gut schreiben kann, will zuerst keiner glauben.

Man kann damit also auch studieren?

Ja, aber das Studium mit dem iPad zu bestreiten erfordert eine gänzlich andere Strategie als mit einem Laptop. Ich musste meinen Arbeitsrhythmus ein wenig umstellen und voll auf Dienste setzen, die ihre Daten über mehrere Geräte hinweg synchron halten. Ohne die Wolke geht gar nichts. Bei mir läuft fast alles über die Dropbox, die ich für essenziell halte. Hilfreich hierbei ist, dass auf dem ganzen Campus WLAN bereitsteht, bei Freunden sowieso und auch in meinem bevorzugten Café in Oldenburg.

Zumindest die Studienverwaltung sollte doch problemlos funktionieren.

Sehr gut sogar. Die Verwaltung meines gesamten Studiums läuft online über Stud.IP. Ökonomische Bildung beispielsweise ist ein gänzlich online-basierter Studiengang ohne Seminare und Tutorien. Hier gibt es nur Vorlesungen und einen zentralen Online-Auftritt, in dem Umfragen gestellt werden und die Fachliteratur zur Verfügung steht. Die Aufgaben für die Kurse gibt es nur online zu sehen und die Antworten werden ebenfalls direkt online eingestellt. Man kann zum Beispiel keine Ausdrucke abgeben. 

Dieses online-zentrierte System funktioniert auf dem iPad wunderbar. Die Fachliteratur auf dem iPad zu lesen ist natürlich klasse und viel angenehmer als auf einem Laptop oder am iMac. Und auch die Antworten auf die Aufgaben verfasse ich direkt mit dem iPad.

Welche Apps kommen bei dir zum Einsatz?

Hauptsächlich iBooks, Filer und Dropbox
iBooks ist ganz wichtig zum Betrachten der Vorlesungsfolien sowie weiterer begleitender Powerpoint- und PDF-Dateien, die mir im Studium begegnen. Die kann ich aus der Studienverwaltung direkt in iBooks speichern und dort lesen. Das Programm Filer kann .zip-Archive auf dem iPad öffnen und in die Dropbox speichern. Das ist sehr praktisch, da viele Studienmaterialien immer mal wieder als Archive zur Verfügung gestellt werden. Filer kann auch Dateien verschieben, umbenennen und so weiter. Sehr praktisch und für mich ebenfalls wichtig. Die Dropbox habe ich ja bereits erwähnt. Ohne die geht gar nichts. 

Und außerdem?

Ich benutze Pages, um Word-Dokumente zu erstellen, zu bearbeiten und zu speichern. Zwar habe ich auch Dropbox-basierte Texteditoren wie Elements getestet, die kleiner und schneller sind, aber leider keine Word-Dokumente handhaben können. Das ist ungünstig, denn Professoren bevorzugen in der Regel Word und können mit RTF-Dokumenten nicht allzu viel anfangen. 

Für meine Aufgabenverwaltung, vor allem für etwas größere Projekte wie eine umfangreiche Hausarbeit, nutze ich 2Do und für meine Terminverwaltung nutze ich MobileMe, das ja im Herbst vom Service iCloud abgelöst wird. 

Etwas spezifischer ist Evernote Peek als Lernkarten-Lösung. Das klappt bei mir zwar noch nicht so gut, weil die Antworten auf meine Vorlesungsfragen einfach zu lang sind und Evernote Peek nur 5 Zeilen zulässt. Ich werde aber vermutlich noch einen Lateinkurs belegen und dafür ist das Programm bestimmt super. 

Neu, vielversprechend aber von mir bisher noch nicht erprobt ist die Online-Ausleihe der Stadtbibliothek Oldenburg. Die haben kürzlich eine App rausgebracht, in der man sich Bücher ausleihen und in iBooks lesen kann. Die verfallen dann nach einem Monat. Bestimmt ebenfalls sehr praktisch, vor allem für mein Fach Geschichte. Da finden sich in der Stadtbibliothek einige gute Quellen.

Spezielle Pädagogikprogramme habe ich leider noch nicht gefunden. 

Wie nutzt du das iPad in Vorlesungen?

Das kommt ganz drauf an. Im Fach Geschichte zum Beispiel muss viel mitgeschrieben werden, da die Unterlagen nicht online zur Verfügung gestellt werden. Normales Mitschreiben klappt auf dem iPad ganz gut. In Fächern, in denen ich eine vollständige Vorlesungsmitschrift anfertigen muss, nehme ich die Vorlesung aber mit dem iPhone auf und transkribiere sie zu Hause am Rechner komplett. In Ökonomischer Bildung wiederum kennt man die Vorlesung bereits, da sie vorher zur Verfügung gestellt wurde. Da nutze ich das iPad, um während der Vorlesung die Unterlagen präsent zu haben und schreibe nur spezifische Sachen mit. 

Was mir noch fehlt, ist ein richtig guter Stift für das iPad, mit dem ich schnell Schaubilder abzeichnen kann. Da es diesen noch nicht gibt, mache ich meistens ein Foto und male es danach ab. Ich probiere den elektronischen Ansatz, da ich mit Papier einfach keine Ordnung halten kann. 
Das klappt mehr oder weniger. Ein paar Sachen muss ich einfach schnell mitschreiben können, zum Beispiel in einer Sprechstunde. Da nutze ich natürlich ein Notizbuch und hole nicht erst mein iPad raus. 

Wie macht sich das iPad in Gruppenarbeiten?

Gruppenarbeiten sind überhaupt kein Problem, da wir alle mit der Dropbox arbeiten, um unsere Dateien auszutauschen. Datenaustausch per USB Stick kommt eigentlich gar nicht mehr vor. 

In Gruppenterminen ist mein iPad inzwischen zum Buch-Ersatz und Nachschlagewerk für alle geworden. Jeder nimmt es sich, wenn er es mal kurz braucht. Das ergänzt sich sehr gut mit den Laptops, die die anderen Leute mit in die Runde bringen. 

Ist ein iPad im Studium praktischer als ein Laptop?

Viele sind begeistert vom iPad, sehen aber auch, dass man sich für ernsthafte Anwendungen auch ernsthaft mit dem Gerät befassen muss. Man muss sich bewusst sein, wie man Aufgaben gelöst bekommt und was man alles braucht. Ich denke, dass für die Uni derzeit ein Laptop noch die einfachere Lösung ist. 

Torsten ist auf Twitter einfach followbar.


weitere Interviews

  • Arne Schroppe
  • Rudolf Klöckner
  • Responses to Studieren mit dem iPad

    1. Oliver says:

      Hallo ich habe gerade auch mit meinem Studium begonnen und möchte auch mein iPad in der fh nutzen. Ich kann noch die Programme upad und goodnotes empfehlen mit denen man Skripte öffnen kann und auch darin zeichnen und schreiben kann. Mit einem stylus klappt das wirklich gut

    2. sven says:

      Hallo Oliver, danke für Deinen Kommentar.
      Habe in letzter Zeit einiges Positives zum Bamboo Stylus von Wacom gehört. Nutzt du den auch?

    3. h says:

      Hi, der Artikel ist zwar schon älter, aber da ich mich gerade mit dem Thema Studium mit iPad befasse, bin ich durch Google darauf gestoßen.
      Ist iWorks tatsächlich ausreichend um Word- und Powerpoint-Dateien zu öffnen/ erstellen oder sollte man sich über Documents To Go Gedanken machen?
      Welche App wäre am besten um bestehende Pdf’s mit handschriftlichen Notizen zu ergänzen? die oben genannten upad und goodnotes? Vielleicht iAnnotate oder ein ganz anderes?

      Wenn es zum Kauf eines iPads kommen sollte würde ich mir den Jot Pro von Adonit bestellen. Erfahrung damit?

    4. sven says:

      Hi auch,

      zum Bearbeiten und Annotieren von PDFs nutze ich GoodReader, ein sehr mächtiges Tool mit haufenweise Funktionen, das mit dem letzten Update noch einmal gehörig hinsichtlich handschriftlicher Bearbeitung aufgerüstet wurde. Das Bearbeiten und Unterschreiben von PDFs klappt damit hervorragend und ist wirklich praktisch. Aber gerade weil das iPad für diese Aufgabe so gut geeignet scheint, ist diese Kategorie von Apps besonders hart umkämpft und es gibt mit iAnnotate und PDFPen zumindest zwei, wenn nicht sogar noch mehr, wirklich ernst zu nehmende Konkurrenten, die sehr gut ausschauen und ziemlich sicher auch ihr Geld wert sind.

      Ich hab mir inzwischen als Stift den Bamboo Stylus zugelegt, bin aber nicht so begeistert und nutze ihn nur selten. Mir ist die Handhabung insgesamt zu ungenau. Ich hoffe dass Torsten zu diesem Thema noch was sagen kann. Ich glaube der nutzt den Stift häufiger.

      Zum Thema Office kann ich gar nicht so viel sagen, da ich versuche, Office-Dokumente so gut es geht aus meinem Leben fern zu halten. Ich glaub man kommt mit iWork schon gut zurecht und finde die Gerüchte der letzten Zeit ja sehr plausibel, dass Microsoft selbst in naher Zukunft sein Office-Paket auf das iPad bringt.

    5. Benny says:

      Gibts nach der etwas längeren Zeit, die seit dem online stellen des Berichts vergangen ist, schon neue Erkenntnisse bzw. Erfahrungen?
      Egal ob Tipps, Tricks oder Apps?

      Mit freundlichen Grüßen, Benny

    6. Torsten says:

      Hallo Benny!

      Es gibt neue Erfahrungen! Von Filet, iBooks 2Do bin ich eigentlich ab. iBooks benutze ich nur noch für Bücher (Belletristik). Die anderen Apps wurden vom guten, alten GoodReader ersetzt. Ich weiß nicht, in wie weit ich ihn hier nochmals vorstellen muss, ich halte mich kurz: .zip, .rar entpacken, Dropbox & WebDav Anbindung, Kritzeleien in .pdf Dateien (sieht aber nicht schön aus) und Ordnerstruck, iCloud und, und und… Also die eierlegende Vollmilchsau. Dann benutze ich noch Noteshelf als reinen Collegeblock. Da ich dieses Semester viele Vorträge halten musste ist noch Keynote hinzu gekommen. Ich habe mich bewusst gegen andere Programme entschieden, da ich die Kompatibilität zu den Office-Produkten brauche – und es funktioniert einfach wunderbar! Ein richtiges Schmankerl ist DocScan HD. Es ist umsonst, für die einfache Anbindung an Dropbox und Co. müsste man 3,99€ latzen, aber man kann die Scans an andere Programme weiterschicken und so das Geld sparen! Ein Scanner, der auch funktioniert, mehr gibt es dazu nicht zu sagen! Kommen wir mal zurück zu Annotationsprogrammen wie GoodReader oder Noteshelf, da ich in Fingerfareben-Malen nie gut war, bin ich es auch nicht auf dem iPad. Deshalb habe ich mich für einen Stylus entschieden. Genauer gesagt für den AluPen von Justmobile. Der ist schön griffig und – für das mobile Leben – stabil!

      Falls ihr mehr fragen habt, gerne auch direkt via Twitter an @dopsen

      Und noch Werbung in eigener Sache: Ich betreue eine iPad-Klasse/ -Projekt an einer Schule und es gibt darüber einen Blog: http://waldschulpads.wordpress.com/

      Ich hoffe Sven ist nicht beleidigt, dass jetzt Alle da lesen werden ;-)

      Gruß Torsten

    7. Luke says:

      Hallo zusammen!

      Auch ich will das neue iPad für meine Vorlesungen nutzen, da mir mein MacBook Pro 13″ einfach zu viel rumgeschleppe ist. Dafür bin ich momentan auch noch auf der Suche nach dem perfekten Stylus für das iPad, um auch mal handschriftliche Notizen zu machen, Schaubilder zu übernehmen etc. Ich habe den AluPen von justmobile, finde diesen allerdings zum Schreiben etwas zu dick. Deshalb hatte ich mir auch den Adonit Jot Pro bestellt. An sich ein super Teil mit einem sehr großen Nachteil: Die Kunststoffscheibe an der Spitze des Stylus ist aus recht hartem Plastik gefertigt. Das führt dazu, dass bei jeder Berührung mit der Glasscheibe des Displays ein sehr lautes Klacken entshet. Damit halte ich den Stylus für Vorlesungen und ruhige Umgebungen für unbrauchbar. Ich habe ihn auch deswegen schon zurückgeschickt. Schade iegentlich, denn der Ansatz des Adonit Jot Pro ist an sich wirklich gut. Ich habe mir jetzt den Wacom Bamboo Stylus bestellt. Ich hoffe damit komme ich besser klar, immerhin soll die Spitze 25% dünner sein als beim Alupen.

      Ich denke das Tippen mit der Tastatur ist reine Übungssache und man kann auch da recht flink werden. Klar ist es immer schneller wenn man eine reale Tastatur mit rausstehenden Tasten hat. Aber wie gesagt, alles Gewöhnungssache.

      Ich lass was von mir hören, wenn ich den Wacom Bamboo ein wenig im Alltag getestet habe.

      Viele Grüße!

    8. Luke says:

      Übrigens: Ich halte die App “Noteshelf” für sehr nützlich. Man kann unterschiedliche Notizbücher z.B. für verschiedene Vorlesungen anlegen, sehr leicht Fotos einbinden, mit der Tastatur oder von Hand schreiben in allen Regenbogenfarben, direkt und einfach reinzeichnen und vieles mehr. Auch die Aufmachung und das Design der App ist sehr ansprechend, man kann aus vielen verschiedenen Papierformaten wählen und es bietet eine Schutzfunktion, um bequm beim Schreiben die Hand auf das iPad zu legen, ohne das man unabsichtlich schmiert.

    9. Daniel says:

      So, ich habe nun seit dem Wochenende ein iPad 3 32 GB. Will es hauptsächlich für mein Wirtschaftsingenieurwesen-Studium nutzen. Bn schon sehr gespannt wie das iPad mit dem Wechsel zwischen BWL lastigen Fächern und ihren langen Skripten und den technischen Fächern mit technischen Zeichnungen klar kommt. Habe mir nun iAnnotate angeschafft um die Skripte zu verwalten und zu bearbeiten. Bisher bin ich damit super zufrieden. Noteshelf werde ich mir noch als College-Block Ersatz besorgen. Darauf will ich dann auch mal die technischen Zeichnungen probieren. Vorteil dabei: endlich hab ich dann mal verschiedene Farben zum zeichnen. Bisher besteht mein Farbenbestand nämlich lediglich aus “Kuli-Blau” und “Bleistift-grau”.

      Wie der wacom bamboo ist würde mich auch interessieren.

    10. Max. says:

      Ich bin nun auch am überlegen mir das neue i Pad zuzulegen bin aber noch unschlüssig bezüglich speichergröße und wifi oder 3G gibt es dafür Empfehlungen? Dabei möchte ich das i pad auch für mein Studium wirtschaftsingeneurwesen nutzen gibt es da schon Erfahrungen ( an Daniel gerichtet)?? :)

    11. Tim says:

      Hallo,

      danke für die Zahlreichen Informationen. Der Artikel in Kombination mit den Kommentaren von euch haben mich zur Entscheidung geführt auch mit dem iPad zu studieren:)

      Habe erst gezögert, bin jetzt aber überzeugt. Ich möchte nicht mehr auf iOS verzichten, die Notebooks sind für die Studienzwecke aber für mich schlicht weg zu gut ausgestattet, was sich natürlich auch im Preis niederschlägt.

      Ich arbeite zu Hause mit dem MacMini, habe schon DropBox auf dem iPhone ausprobiert – wunderbare Lösung für die Synchronisation. Mit dem Service DrobDAV, der sich mit der DropBox synchronisiert kann man sogar direkt aus Keynote, Pages und Numbers über WebDAV sichern.

      Ich überlege mir jetzt nur zusätzlich noch meine Bluetooth Apple Tastatur für das Schreiben von längeren Texten einzusetzen, in der Vorlesung reicht ja anscheinend die Touch-Tastatur – Gewöhnungssache.

      Das letzte, was mich noch interessiert hätte, wäre den richtigen Stylus für Noteshelf zu wählen.
      Ich denke der von Bamboo ist nicht schlecht und “klackert” nicht so laut beim schreiben, wie ihr erzählt habt.

      Ich denke über die richtige Coverauswahl lässt sich streiten, hier würden mich eure Meinungen aber auch interessieren. Brauche es klassisch in zwei Winkeln, einmal zum schreiben auf dem Pult und zum Aufstellen, um mit der Bluetooth Tastatur zu schreiben bzw. Medien zu konsomieren.

      Danke.
      Euer Tim

    12. Philipp says:

      Hallo zusammen,
      Ich benutze mein IPad 2 jetzt schon knapp ein halbes Jahr im Studium. Zu Hause hab ich einen IMac, weil die Frage in einem vorherigen Kommentar kam, das iPad ist mit 3G und ich wollte auch nicht drauf verzichten. Es gibt soviele Standpunkte an denen mein kein WLAN hat. Gerade wenn man viel mit dem Zug unterwegs ist, ist es sehr angenehm sich mal einen Film oder so anzuschauen oder sich noch ein Skript zu laden.
      So nun wieder zum eigentlichen Thema. Ich benutze iAnnotate als Hauptapp in den Vorlesungen. Bin aber zur Zeit noch auf der Suche nach einem guten Notizenprogramm und einem guten bis sehr guten Planer. Die sind ja meist nicht ganz billig und ich will mir deshalb auch eigentlich nur ein Programm kaufen. Dieses sollte dann auch richtig funktionieren. In hab da mal ein paar Notizenapps zusammengestellt:
      Goodnotes Free  (2,99€) 

      NoteLedge for iPad (1,59€) 

      Capture Notes 2 (0,79€)

      Notability (0,79€)

      Upad.
      Wenn jemand von euch Erfahrung mit einer der Apps hat bitte schreibt einen Kommentar.
      Bei den Planer Apps hab ich bis jetzt so in die Richtung “omnifocus” oder “Things”. Was kennt ihr noch für Apps in die Richtung?
      Liebe Grüße

    13. Jan says:

      Sehr guter Artikel, ich habe zum 01.10.12 angefangen BWL zu studieren und besitze schon ein MacBook Pro. Allerdings sind manche Vorlesungen so eng und überfüllt das es kein Sinn gemacht hat dieses mit zu nehmen.
      Ich denke wenn man seine Daten gut strukturiert ist ein iPad eine sehr gute Ergänzung und Investition, da man ja auch sehr viel Papier spart.

      Zwar werden manche Skripte der Uni bei uns gebunden und in Papierform ausgegeben, jedoch sollte ein iPad eine Extreme Erleichterung sein.

    14. Matthias says:

      Hi,
      inspiriert von dem Interview habe ich auch mal meine Erfahrungen mit dem iPad im Studium zusammengeschrieben: http://herrpfleger.de/2013/03/das-ipad-in-der-uni/

      Bei mir geht ohne Dropbox auch nichts…

    15. Ronja says:

      Hallo zusammen,
      Ich nutze das iPad hauptsächlich um bei Vorlesungen mitzuschreiben (die Folien werden in der Regel vorher zum Download zur Verfügung gestellt). Bei PDF Präsentationen nutze ich die App. PDF Expert um direkt in den Folien handschriftliche oder auch getippte Notizen zu hinterlassen oder um den Text zu markieren etc. SUPER Programm, aber mit 9€ auch nicht ganz günstig.
      Jetzt meine Frage: Gibt es sowas auch für PowerPoint Präsentationen? Die werden nämlich auch oft von den Profs verwendet und da würd ich mir dann auch gern Notizen reinschreiben können.
      Wäre toll, wenn ihr da Rat wüsstet.
      LG

    16. Torsten says:

      Hallo Zusammen,

      Ich bin total überwältigt! Erst ein mal, dass das Interview, also der Kaffee und das nette Gespräch mit Sven, schon knapp 2 Jahre her ist. Dann, dass es sich hier noch echt was tut im Kommentar-Bereich! WOW!

      Zu einigen Fragen:
      Ich habe mir das mal mit den Präsentationen, die annotiert werden wollen, durch den Kopf gehen lassen und habe keine App, ohne Ausprobieren – bzw. neu aus dem Store laden, gefunden, die so etwas kann. Der ‘Workaround’ wäre, dass man die Präsentation mit (z.B.) Keynote öffnet und als PDF ablegt, dieses dann in (z.B.) GoodReader, oder PDF Expert, öffnet und von da annotiert. Seit neustem geht dies auch mit der App ‘Noteshelf’ ( https://itunes.apple.com/de/app/noteshelf/id392188745?mt=8 ), die ich in fast täglichen Einsatz habe (z.Z. auch auf 0,89€ reduziert).
      Und die immer währende Frage nach DEM RICHTIGEN Stylus für das iPad: Ich persönlich benutze den AluPen ( http://www.amazon.de/Just-Mobile-AluPen-Eingabestift-iPhone/dp/B0042U9AT6 )von Justmoblie. Ist Ok, aber ich bin mit der Dicke der Spitze einfach nicht mehr zufrieden – auch, weil ich vielleicht die eierlegende Wollmilchsau bei einem Kollegen gesehen und ausprobiert habe: Der JotPro von Adonit. Schaut euch dieses Konzept mal selber an, ich finde es sehr spannend: http://adonit.net/jot/pro/

      Ich möchte noch auf das Blog von der Waldschule Hatten hinweisen: http://waldschulpads.wordpress.com/ – hier finden sich Apps, Tipps für Lehrer und weitere Projektschul-Seiten, die sich auch mit Apps zu produktiven Arbeit mit dem iPad beschäftigen.
      Ich freue mich jedenfalls total, dass dieses Thema immer noch präsent ist und dass dieser Artikel so vielen Leuten geholfen hat, bzw. sie inspiriert hat, das iPad auch außerhalb der Couch einzusetzen.

      Ich denke, dass Sven und ich nochmals zusammensetzten sollten – quasi ein “Was macht eigentlich… ?”

      Noch einen schönen Tag euch Allen!

    17. h says:

      Hi,
      ich hatte den Adonit Jot Pro und finde die Idee des Stifts gut, nur leider ist es meiner Meinung nach nicht möglich damit schnell genug zu schreiben. Da sind Stifte mit einer Gummispitze besser.
      Benutze seit einem Jahr den Maglus (http://the-maglus.myshopify.com) und bin sehr beeindruckt. Dachte erst, dass die dicke Spitze es nicht zulässt exakt zu schreiben/ zeichnen, aber es funktioniert super. Außerdem fast so schnell wie handschriftliche Notizen auf Papier!

    18. Chiara Stempfl says:

      Der Bamboo stylus ist total cool; mein Bruder ist total begeistert. Deshalb kauf ich mir den Bamboo stylus duo (mit integrieren Stift, der sich auch nachfüllen lässt mit Lamy-Patronen^^)

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