Die Großartigkeit von 1Password

Die Großartigkeit von 1Password

Die Anzahl meiner Benutzerkonten im Netz hat schon vor Jahren die Grenze zum dreistelligen Bereich überschritten. Es ist mir schlicht unmöglich all die notwendigen Benutzernahme-Passwort-Kombinationen im Gedächtnis zu behalten. Logische Konsequenz dieser Diskrepanz: Ich habe lange Zeit nur ein paar Wenige benutzt.

Zwar habe ich mir, da ich mit der Situation immer unzufrieden war, oftmals Gedanken über ein professionelles Passwort-Management gemacht und die Anschaffung der hochgelobten und mehrfach ausgezeichneten Software 1Password geplant. Die konkrete Umsetzung habe ich allerdings lange aufgeschoben, obwohl ich bereits im Februar durch einen Kommentar auf diesen Seiten ausdrücklich in dem Vorhaben bestätigt wurde.

Eine lohnenswerte Investition

Seit mehreren Wochen habe ich dieses großartige Programm nun endlich im täglichen Einsatz und halte es schlicht für die verdammt nochmal beste Umstrukturierungsmaßnahme, die ich in diesem Jahr vollzogen habe. Ich empfehle wärmstens den Konsum des folgenden Videos samt anschließender Auseinandersetzung mit dieser Thematik. 1Password kostet 40$, ist für Mac, Windows sowie iOS erhältlich und ist jeden Cent wert.

Das Master-Passwort

Neben einem Backup-System kommt bei der Verwendung einer Passwortverwaltung insbesondere dem Masterpasswort eine immense Bedeutung zu. Dieses will gut und bedacht gewählt werden. Für diese Entscheidung haben die Macher von 1Password einen sehr empfehlenswerten Blog-Eintrag verfasst, der erhellende Hinweise und Anregungen zur Passwortsicherheit liefert. >>Towards better Master Passwords

Responses to Die Großartigkeit von 1Password

  1. Peacho says:

    Grüße! Guter Hinweis. Ich kannte das Programm noch nicht. Werde ich mir mal bei Gelegenheit anschauen und ein bisschen klugscheißen.
    Ein guter Weg, sich Passwörter zu merken und doch immer wieder ein neues zu benutzen ist ein einfacher Kopf-Algorithmus. Du merkst dir nur z.B. rtzkö22 (also eine sinnlose Abfolge aus Buchstaben und Zahlen) und fügst dann nach dem immer selben Prinzip Buchstaben aus der URL ein.
    Beispiel ebay. Hier nehmen wir den ersten und den letzten Buchstaben vorm .de und fügen sie einfach mitten in unser Passwort ein: rtzeykö22
    So hat man immer ein anders Passwort. Ist vielleicht nicht so sicher wie Masterpasswort, kommt aber ohne Installation aus. Cherioh!

  2. sven says:

    Hallo und danke für den Hinweis. Das durchdachte System im Kopf ist sicherlich ein sehr guter, sicherer und verlässlicher Ansatz. Tatsächlich sehe ich nur diese beiden Möglichkeiten. Ein eigenes Schema oder eine technische Hilfe. Siehst du noch eine Dritte?

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